Die süßesten Früchte wachsen in der Wachau
(djd). Im Sommer regieren “König Marillus” und “Prinzessin Aprikosia” in der Wachau: Dann leuchten die Obstgärten der sonnenverwöhnten Kulturlandschaft nahe bei Wien in appetitlichem Orange. Geerntet werden die leckeren Früchte ab Anfang bis Mitte Juli. In dieser Zeit finden Besucher dieser genussreichen Region überall entlang der Hauptstraße farbenfrohe Stände, wo man pflückfrische Marillen kaufen kann. Von den Bäumen geholt werden die vollreifen Früchte in sorgfältiger Handarbeit mit dem Wachauer Marillenzistel, dem traditionellen Pflückkorb für diese Frucht. Durch seine schmale und spitz nach unten zusammenlaufende Form kann mit dem Zistel einfacher in den hohen Bäumen geerntet werden.
Direkt vom Baum in den Mund
Das pflückfrische Obst ist mit Beginn der Ernte für die nächsten drei Wochen an zahlreichen Ständen zwischen Krems und Spitz zu verkosten. Schätzungsweise 150.000 Marillenbäume aus 21 Gemeinden liefern den Ertrag der Original Wachauer Marille. Bei den Wachauer Marillen handelt es sich um spezielle alte Sorten, die im Mikroklima der Wachau besonders fruchtig gedeihen.
Ein kulinarischer Alleskönner
Egal, ob frisch vom Baum, in Knödeln, in Kuchen und Strudeln, als Marmelade, Kompott oder köstlicher Edelbrand: Die Wachauer Marille lässt Genießern das Wasser im Munde zusammenlaufen.
In den Küchen der Wachauer Wirtshäuser, Landgasthäuser und Haubenrestaurants stehen die fruchtigen Kreationen bis etwa Anfang August auf dem Speiseplan. Besonders berühmt für ihre Marillenspezialitäten sind unter anderem das Gasthaus Jell in Krems und das Landhaus Bacher in Mautern. Die zahlreichen Marillenprodukte sind zudem beliebte Reisemitbringsel. Von der erstklassigen Marmelade und den köstlichen Chutneys über edle Liköre und Destillate bis zu feinster Marillennaturkosmetik reicht die Palette der typischen Produkte. Und natürlich ist die Marille auch ein Grund, um zu feiern: Die traditionellen Marillenfeste finden heuer in Krems vom 16. bis 19. Juli und in Spitz an der Donau vom 17. bis 19. Juli statt.
Foto: djd/Donau Niederösterreich Tourismus
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